Viele Golfanfänger tun sich sehr schwer bei der Auswahl des richtigen Drivers. Welcher Schaft? Welcher Loft? Welche Driver helfen gegen einen Slice? Brauche ich überhaupt einen Driver als Golfeinsteiger? Das sind nur einige der häufigsten Fragen.
Wir wollen im heutigen Blogeintrag die wichtigsten Kriterien aufzeigen nach denen ein Golfeinsteiger seinen ersten Driver auswählen sollte.

Das leben nicht unnötig schwer machen: Fehlerverzeihende Köpfe + Regular Schaft + hoher Loft

Jeder Golfhersteller hat in der Regel verschiedene Driverserien im Programm, die sich an unterschiedliche Spielstärken richten. Je nachdem ob der Golfspieler ein niedriges, mittleres oder hohes Handicap hat gibt es auch unterschiedliche Spieleigenschaften.
Bessere Spieler greifen oft zu niedrigeren Lofts und härteren Schäften – Grund dafür ist eine höhere Schlägerkopfgeschwindigkeit. Die Schlägerköpfe sind in diesem Fall häufig auch kleiner und erlauben ein einfacheres Shapen des Balles.

Der Golfeinsteiger braucht nichts von alledem – im Gegenteil: Das Spiel würde für ihn unnötig schwer und die Drivelänge wird kürzer sein. Greift man jedoch zu einer Driverserie mit einer hohen Fehlerverzeihung bekommt man immer noch gute Abschläge auch bei nicht mittig getroffenen Bällen – und das kommt bei Spielern mit hohen HCPs sehr oft vor.

Um einen möglichst langen Ballflug zu bekommen sollte der Anfänger zu hohen Schlägerlofts greifen (11, 12, 13 Grad) und einen weichen Schlägerschaft wählen – härter als Regular-Flex ist nicht ratsam!

Geld sparen mit Driver Auslaufmodellen

Was für erfahrene Spieler gilt ist auch bei Golfeinsteigern der Fall: Ungeachtet der Werbeversprechen wird man mit den Drivermodellen des Vorjahres genauso weit schlagen wie mit den aktuellen Modellen. Unser Rat: Geld sparen beim ersten Driver und zu einem Auslaufmodell greifen. Kommt man dann einigermaßen gut mit diesem Driver zurecht und hat einen wiederholbaren Golfschwung kann man über ein neues Modell nachdenken und sich in diesem Fall gleich auf seinen Schwung fitten lassen.

So lang man aber noch die meiste Zeit links und rechts vom Fairway unterwegs ist und in jeder Runde mindestes eine neue Skymark auf dem Schlägerkopf produziert meinen wir ganz klar: Finger weg und das Geld lieber in Trainerstunden investieren!

Zusammenfassung: Die 3 Schritte zum Driverkauf für Golf-Anfänger

  1. Wähle ein Drivermodell bzw. Driverserie für hohe HCPs:
    Drivermodelle wie Ping G20, Ping G25, Ping G30, Callaway X Hot, Callaway X Hot 2, Nike Covert, Nike Covert 2.0, TaylorMade Jetspeed, TaylorMade Rocketballz oder Cobra Bio CELL bieten eine sehr gute Fehlerverzeihung und helfen dabei einen geraden Ballflug zu bekommen.
  2. Wähle den höchsten Loft der Driverserie:
    11 Grad, 12 Grad oder noch besser 13 Grad Loft! Es hilft dabei den Ball in die Luft zu bekommen und der Ballflug bleibt gerade. Das bedeutet längere Schläge und mehr Fairwaytreffer.
  3. Wähle einen Driverschaft in Regular oder Seniorflex:
    Ein Stiff-Flex für einen Anfänger mag für 18-Loch gut fürs Ego sein, spätestens danach wird man sich wünschen einen weicheren Flex gewählt zu haben. Mit einem Regular Schaft bekommt man den Ball leichter in die Luft und schuften sich nicht zu Tode.

 

16.02.2015